Ausgabe Nr. 16

Schwerpunkt: sortieren

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EDITORIAL:

Hallo liebe Leserin, lieber Leser,

Achtung! In diesem Heft herrscht Ordnung! Die Artikel stehen in Reihe. Jeden Artikel schmückt eine überschrift. Der überschrift folgt eine aussagekräftige Beschreibung des zu erwartenden Textinhaltes. Und markante Zwischenbotschaften umfassen die Absätze auf ansprechende Weise. Die Seitenzahl, ganz unten, zeigt an, wie es um das eigene Vordringen bestellt ist. Das alles haben wir gemacht, weil wir ein gut sortiertes Heft zu schätzen wissen, so wie einen gut sortierten Plattenladen.

Entsortiert

Inhaltlich soll es aber diesmal nicht so eindeutig werden. Die 16. Ausgabe unterzieht eine Auswahl an Ordnungen, Kategorien und Sortierungen einer kritischen Betrachtung. Sind Klitoris und Penis beispielsweise als Merkmal, um zwischen Mädchen und Buben zu unterscheiden, wirklich unfehlbar? Wozu dient die Dichotomie von guten und schlechten Migrationsgründen? Wie sortiert die „Neue Rechte“ und warum ist Mülltrennung etwas für Nazis?

Nachgereicht

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus und manchmal auch hinterher. So wirkt die Hinterland-Ausgabe zum Schwerpunkt Afrika bis in dieses Heft nach. Friedrich C. Burschel liefert den zweiten Teil seiner Dilogie über den Blick des Westens auf den afrikanischen Kontinent. Der bereits versprochene postkoloniale Stadtplan der Gruppe muc liegt endlich bei. Und Felix Riedel kritisierte unsere Afrika-Ausgabe in seinem Blog – wir haben es abgedruckt.

Interviewt

Gespräche konnten wir eine ganze Reihe führen: Mit der unglaublichen Familie Hiller, die sich in der mittelfränkischen Pampa für Flüchtlinge einsetzt. Zum zehnjährigen Jubiläum der antirassistischen Gruppe Brothers Keepers sprachen wir mit AdŽ Bantu. Nicht zuletzt ließ man uns ins wahnsinnige Archiv der Münchner Arbeiterbewegung und fand Zeit für unsere Fragen. Das alles und mehr folgt auf knackigen 86 Seiten. Wohl bekomm’s!

Ihre Hinterland Redaktion