Archiv

Ausgabe Nr. 18

Schwerpunkt: Grenze

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EDITORIAL:

Vor Ihnen liegt unsere Ausgabe #18. Es ist – wieder einmal – ein prall gefülltes Heft geworden. Auf 88 Seiten finden Sie 26 Artikel, die sich größtenteils unserem Schwerpunktthema Grenzewidmen. Daneben gibt’s übrigens ein Novum, nämlich Lyrik, in Form eines Gedichtes des iranischen Exilanten SAID. Diesmal sollten Sie unser Heft auch einmal schnell durchblättern: Von hinten nach vorn! In der rechten unteren Ecke erwartet sie das Daumenkino Lampedusa von Anton Kaun. Es zeigt die Gewalt der italienischen Polizei gegen tunesische Migranten, die sich auf der Mittelmeerinsel im September abspielte. Keine leichte Kost…

Unsere #19 wird übrigens wieder ein bundesweit erscheinendes Heft der Flüchtlingsräte Das Schwerpunktthema ist Abschiebung. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Beiträge.

Der Redaktionsschluss ist der 20. Februar 2012.

…und jetzt — lesen!

Ihre Hinterland Redaktion

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Ausgabe Nr. 16

Schwerpunkt: sortieren

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EDITORIAL:

Hallo liebe Leserin, lieber Leser,

Achtung! In diesem Heft herrscht Ordnung! Die Artikel stehen in Reihe. Jeden Artikel schmückt eine überschrift. Der überschrift folgt eine aussagekräftige Beschreibung des zu erwartenden Textinhaltes. Und markante Zwischenbotschaften umfassen die Absätze auf ansprechende Weise. Die Seitenzahl, ganz unten, zeigt an, wie es um das eigene Vordringen bestellt ist. Das alles haben wir gemacht, weil wir ein gut sortiertes Heft zu schätzen wissen, so wie einen gut sortierten Plattenladen.

Entsortiert

Inhaltlich soll es aber diesmal nicht so eindeutig werden. Die 16. Ausgabe unterzieht eine Auswahl an Ordnungen, Kategorien und Sortierungen einer kritischen Betrachtung. Sind Klitoris und Penis beispielsweise als Merkmal, um zwischen Mädchen und Buben zu unterscheiden, wirklich unfehlbar? Wozu dient die Dichotomie von guten und schlechten Migrationsgründen? Wie sortiert die „Neue Rechte“ und warum ist Mülltrennung etwas für Nazis?

Nachgereicht

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus und manchmal auch hinterher. So wirkt die Hinterland-Ausgabe zum Schwerpunkt Afrika bis in dieses Heft nach. Friedrich C. Burschel liefert den zweiten Teil seiner Dilogie über den Blick des Westens auf den afrikanischen Kontinent. Der bereits versprochene postkoloniale Stadtplan der Gruppe muc liegt endlich bei. Und Felix Riedel kritisierte unsere Afrika-Ausgabe in seinem Blog – wir haben es abgedruckt.

Interviewt

Gespräche konnten wir eine ganze Reihe führen: Mit der unglaublichen Familie Hiller, die sich in der mittelfränkischen Pampa für Flüchtlinge einsetzt. Zum zehnjährigen Jubiläum der antirassistischen Gruppe Brothers Keepers sprachen wir mit AdŽ Bantu. Nicht zuletzt ließ man uns ins wahnsinnige Archiv der Münchner Arbeiterbewegung und fand Zeit für unsere Fragen. Das alles und mehr folgt auf knackigen 86 Seiten. Wohl bekomm’s!

Ihre Hinterland Redaktion

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Ausgabe Nr. 17

Schwerpunkt: Das letzte Viertel

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EDITORIAL:

Wertgeschätzte Hinterland-Leserinnen und -Leser,
Wir muten Ihnen etwas zu!
Bei den letzten 16 Hinterland-Ausgaben haben wir es tunlichst vermieden – mehr als eigentlich geboten – über die Aktivitäten und das Personal unseres geschätzten Herausgebers, dem Bayerischen Flüchtlingsrat, zu berichten. Zu groß schien uns die Gefahr, unserem Magazin damit den Mief einer piefigen Vereinspublikation zu verpassen und viel zu groß war und ist unsere Lust, sich als eigenständige Redaktion uneingeschränkt selbstgewählten Schwerpunkten zu widmen und sich damit auch mal über den eignen Tellerrand hinauszuwagen. Aber jetzt sind wir einfach fällig. Der BFR hat sein erstes Vierteljahrhundert hinter sich gebracht – und das ist uns Anlass genug, die vergangenen 25 Jahre zum Thema einer ganzen Ausgabe zu machen.

Viel ist passiert…

Machen Sie sich also auf etwas gefasst.

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Ausgabe Nr. 15

Schwerpunkt: Diesseits von Afrika

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EDITORIAL:

Oh Afrika, oh Afrika

– was haben wir uns da bloß eingebrockt mit diesem großen, vielfältigen Kontinent? Dabei hatten wir doch die besten Absichten: Noch vor der WM machten wir uns Gedanken über das Nach der WM und wollten einen Beitrag leisten, dass die Berichterstattung nach dem Fußballspektakel nicht wieder allzu schnell und einseitig beim üblichen angelangt. Wir wollten diese Ausgabe nutzen, um Bilder und Geschichten von Afrika zu zeigen, die sonst nur selten wahrgenommen werden und die jetzigen und ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner selbst zu Wort kommen lassen. Keine westlichen Perspektiven, sondern weitgehend afrikanische sollten es sein. Das ist uns, na ja, nicht gelungen. Auch wir taten uns schwer, an die Autorinnen und Autoren vor Ort heranzukommen, sprachliche Barrieren zu umgehen und afrikanische Stimmen hörbar zu machen. Dem Engagement und der Einbringung des Arbeitskreises Panafrikanismus München haben wir es zu verdanken, dass die vorliegende Hinterlandausgabe nicht ausschließlich „unseren” Blick auf den, aus dem und um den afrikanischen Kontinent herum beschreibt. Allerdings kann auch dieser „unser”Blick Interessantes und Wichtiges enthüllen über Afrika, aber vor allem über Europa. Deshalb haben alle Artikel in dieser Ausgabe ihre Berechtigung und allen Autorinnen und Autoren sei an dieser Stelle noch einmal herzlichst für ihre vielfältigen Beiträge gedankt.

 

Ihre Hinterland Redaktion

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Ausgabe Nr.14

Schwerpunkt: Alter

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EDITORIAL:

 

alter Alter! Hier liegt sie nun in Ihren Händen, unsere 14. Ausgabe mit dem Thema Alter.
Im Vorfeld zu ihr haben wir heftig debattiert, was denn darunter eigentlich zu verstehen sei: Sollten wir unser Heft nun Altenwidmen oder vielmehr dem Phänomen Altern, das uns alle und zu jeder Lebensphase betrifft. Wir einigten uns auf einen Kompromiss. So zeigen wir tatsächlich Alte: wie zum Beispiel das russische Ehepaar, das im Flüchtlingslager altgeworden ist oder den immer noch sehr aktiven Politmethusalem Martin Löwenberg. Wir geben Einblicke in die seltsamen Gebräuche alterMenschen, sei es beim „Sudetendeutschen Tag“ zu Augsburg oder aufkommende Rentnergewalt. Daneben nähern wir uns aber auch dem behördlichen Vorgang des Ältermachens von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und beleuchten die Situation migrantischer „care workers“ in der Pflegearbeit zu verstehen ist. Und wer vom Alterspricht, kommt am Tod nicht vorbei. So setzt sich Georg Seeßlen mit dem Überleben und Unterleben im posthumanen Kapitalismus auseinander und wir fragen einen angehenden Bestatter, wo MigrantInnen und Flüchtlinge eigentlich ihre letzte Ruhe finden. Darüber hinaus widmen wir uns ausführlich den rechten Umtrieben in Ungarn und wenden uns erwartungsgemäß Eropas Rändern zu, sei es in Calais oder in Marokko. Wir hoffen, uns ist damit eine gute Mischung gelungen, die uns nicht altaussehen lässt – bleiben Sie uns trotz dieses Kalauers gewogen – wir wünschen jedenfalls anregende Lektüre

Ihre Hinterland Redaktion

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