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Aktuelle Ausgabe | Archiv | AutorInnen | Bestellen | Nachrichten | Impressum | 01.11.2014
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INHALT NR. 26:

zitiert - kommentiert (PDF)
Von Hubert Heinhold
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Die Falle Marokko (PDF)
„Attaque forcée“ an den Landgrenzen zwischen Europa und Afrika
Von Johannes Bü¨hler
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„Ihr Europäer habt bei uns alles ausgeplündert“ (PDF)
Serge sitzt auf dem Weg nach Europa fest
Protokoll von Johannes Bühler
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„I want to be a bird“ (PDF)
Liebesgedichte von Jugendlichen
Von Birds of immigrants
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Der Traum ist aus (PDF)
Ahmed Siala über eine Rückkehr ohne Happy End
Interview von Matthias Weinzierl
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Liebe auf Arabisch (PDF)
...ist mehr als nur ein Wort
Kommentar von Imad Mustafa
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Unter Verdacht(PDF)
Über grenzenlose Liebe und behördliches Misstrauen in binationalen Ehen
Von Miriam Gutekunst
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Venezolanische transformistas lieben (PDF)
Lebensgeschichten zwischen Diskriminierung, Lust und Streben nach weiblicher Schönheit
Von Katrin Vogel

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Liebe in Zeiten des Transits (PDF)
Über die Flucht nigerianischer Frauen und den ökonomischen Nutzen von Paarbeziehungen
Von Kristin Kastner
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Zum letzten Mal (PDF)
Bashir ertrinkt auf der Flucht zwischen der Türkei und Griechenland
Ein Brief von seiner Frau Tahera
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Romeo und Julia(PDF)
Rita Braaz und Sascha Hübner über die Beratung von homosexuellen Flüchtlingen
Interview von Marina Meyer und Agnes Andrae
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„Bist du jetzt ein toller Mann oder ein Arsch?“(PDF)
Guido Vael über die Anfänge der Schwulenbewegung in München
Interview von Philipp Gufler
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Eingeschlossen in München(PDF)
Erzählungen Nicht-Heterosexueller Leben
Von Kerstin Stakemeier und Philipp Gufler
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Liebe wird oft überbewertet (PDF)
Körpergebirgsergriffenheitssex zum Mitgrölen
Songtext der legendären„Lassie Singers“
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In meinen Augen (PDF)
Comic von Bastien Vivès (Ausschnitt)
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Being Bastien Vivès (PDF)
Rezension von Matthias Weinzierl
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Für immer und dich (PDF)
Liebesgeschichten, die das Leben erzählt
Von Sören Sörensen
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I don’t really see: Why can’t we go on as three (PDF)
Angina Jolie über Polyamorie
Interview von Sarah Stoll
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Geld oder Liebe (PDF)
Zum Verhältnis von Ökonomie und Gefühlen
Von Martin Weger
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Sternenliebe (PDF)
Liebe und Sexualität in der Science Fiction
Von Tom Reiss
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Die Verzauberten (PDF)
Andreas Unterforsthuber über die Ausstellung zu Gesichtern und Geschichten alter schwuler Männer in München.
Interview von Matthias Weinzierl
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Zärtlich im Altersheim (PDF)
Siegfried Benker zu Liebe, Sexualität und Prostitution bei Münchenstift
Interview von Matthias Weinzierl
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„Abschaffen, was uns kriminell macht“(PDF)
Solidarität unter „kriminellen Lumpen“ und „sozialen Gefangenen“ in den 1970ern
Von Friedrich Burschel
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Gezeichnet(PDF)
Vorabdrucke aus einer Graphic Novel
Von Sabine Mayer
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Ein schwarzes Loch(PDF)
Ein Roman zur argentinischen Militärdiktatur
Von Paula Bombara
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DAS HEFT ALS (PDF)
Schwerpunkt: Liebe
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EDITORIAL:

Liebes-Editorial,
So schwer hatten wir uns das mit der Liebe nicht vorgestellt; das ist doch ein Thema für alle! So waren die meisten schon mal verliebt oder kennen zumindest die ein oder andere rührende Liebesgeschichte. Wir haben auch gleich große Pläne gemacht – begleitet von Vorsicht, damit es keine heteronormative Romantiknummer wird. Vorsichtshalber hat sich die halbe Redaktion noch schnell das Standardwerk „Warum Liebe weh tut“ der Soziologin Eva Illouz besorgt.
Dann ein Call for Papers für alle Verteiler und erstaunlich wenig Rückmeldungen zum Allerweltsthema... ja wo ist denn die Liebe da draußen? Es hat also etwas länger gedauert bis diese Ausgabe ins Rollen kam, aber ein schönes und vielseitiges Heft ist es trotzdem geworden und alle, die gerne Interviews lesen, können sich auf jeden Fall freuen. Aber auch Polyamorie, Love in Space und Liebeslyrik haben wir in dieses Heft gepackt.
Weil Liebe Menschen braucht, haben wir vielen Menschen zugehört; und weil Liebe nicht nur schön ist, gibt es auch Geschichten zu verfolgter oder beendeter Liebe und dem, was passiert, wenn Tod und Repression sich der Liebe in den Weg stellen – trotz aller Schmetterlinge sterben Romeo und Julia.
Erspart haben wir euch unsere eigenen Liebesbriefe und ein Sammelsurium unserer Kosenamen. Und heteronormativ ist es dann auch nicht geworden!
Deshalb an alle lieben Menschen, die dieses Heft – ob verliebt oder nicht – in den Händen halten: Viel Spaß beim Lesen.
Eure Redaktion
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Unter Verdacht
Binationale Paare stoßen auf großes Misstrauen, sobald ein Partner aus einem sogenannten„visumspflichtigen Drittstaat“ kommt. Sie werden immer wieder verdächtigt, dass es bei ihrer Beziehung nicht um Liebe geht, sondern – zumindest von einer Seite – lediglich darum, an Aufenthaltspapiere zu gelangen.

„Wie und wann haben Sie sich kennengelernt? Wie oft haben Sie sich gesehen in den letzten eineinhalb Jahren? Wann genau? Was haben Sie in dieser Zeit zusammen gemacht? Und was möchte ihr Mann genau arbeiten, wenn Sie hier zusammen leben? Haben Sie sich das auch gut überlegt?“
Der Fragenkatalog, dem Mona* sich in der Ausländerbehörde in einer kleinen Stadt in Nordrhein-Westfalen stellen musste, war lang, die Fragen teilweise sehr intim. „Du fühlst dich wie auf einer Anklagebank, obwohl man gar nichts verbrochen hat“, sagt Mona. Nein, verbrochen hat sie nichts, aber sie steht unter Verdacht, eine Straftat begangen zu haben: „Scheinehe“. So bezeichnen die Behörden eine Ehe mit dem alleinigen Ziel, dem Partner ein Aufenthaltsrecht zu verschaffen, was als ausländerrechtliche Straftat angesehen wird. Verdächtigt wird sie, weil ihre Beziehung nicht den gesellschaftlichen Normen entspricht: Ihr Mann Karim* ist Marokkaner, elf Jahre jünger als sie, hat die Schule abgebrochen, während sie studierte und Karriere machte.
Von Miriam Gutekunst

(der ganze Artikel im PDF Format)
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„Bist Du jetzt ein toller Mann oder ein Arsch?“
Guido Vael hat die schwule Community in München mit geformt und dabei keine Hürde ausgelassen. Er wurde als Schwuler geoutet, als Aktivist angefeindet, als Gesprächspartner gesucht und engagiert sich unermüdlich in der Aidshilfe.
Philipp Gufler hat sich mit ihm über Leben, Liebe und seine Erfahrungen unterhalten.

(der ganze Artikel im PDF Format)

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Liebe auf Arabisch
Während das Arabische gemeinhin für seine kehlig-urige Aussprache bekannt ist und beim gemeinen Europäer bestenfalls ein tiefes Gruseln auslöst, der Araber als gewalttätiger, retardierter Soziopath mit starkem Hang zum Mystizismus - der ernsthafte Glaube an Gott ist doch noch weit verbreitet - gilt, ist wenigen bekannt, dass die arabische Sprache weit wie der Ozean ist.
Die grassierende Xenophobie macht blind. Sie blendet von festgefügten, stereotypen Bildern Abweichendes konsequent aus, erleichtert dem Europäer so das Gewissen und nimmt ihm die psychische Last der Verantwortung von seinen Schultern.
Ein Kommentar von Imad Mustafa

(der ganze Artikel im PDF Format)

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