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Aktuelle Ausgabe | Archiv | AutorInnen | Bestellen | Nachrichten | Impressum | 05.02.2012
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INHALT NR. 7:

zitiert&kommentiert
Von Hubert Heinhold

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The truth may be bitter... Flüchtlinge in Griechenland: (PDF)
zurückgewiesen, misshandelt, rechtlos
Von Karl Kopp

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Rassenschande over you (PDF)
Eine beispielhafte Geschichte des (K)Lebens
von Phil Zero

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Schwarz Weiß Denken (PDF)
Graue Gedanken über die Infektiosität und Resistenz der rassistischen Unterscheidung
von Dr. Anil K. Jain

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Eine Stimme aus dem teutschen Urwald (PDF)
über Alfred Ploetz und das experimentelle Scheitern der Rassenhygiene am Ammersee
von Egon Günther ....................................................................
Weiss-Sein und Diversitäts (PDF)
Ein Beitrag zur Dekolonisierung von Differenz
von Jo Schmeiser ....................................................................
" Lustig ist das Zigeunerleben... " (PDF)
Ein Abriss über den Antiziganismus
Von Anna-Kristina Pfeifer

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Die inkorporierte Differenz (PDF)
Antiziganistische Vorurteile bei WissenschaftlerInnen in Rumänien
Von Anna-Kristina Pfeifer

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Ethnokultur oder Kulturrassismus? (PDF)
Von Hito Steyerl
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Gib’s mir (PDF)
über den Erkenntnisgewinn des Prekären
Von Stefan Klingbeil

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Drei Versuche(PDF)
Veranstaltungsbesprechung
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" Ich lebe nicht in Deutschland,... " (PDF)
Der funktionale Zusammenhang zwischen Flüchtlingslagern und Nationalstaat
Von Alexander Thal

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Widerstand hinter Gefängnismauern (PDF)
Über Kämpfe gegen das Abschiebegefängnis in Büren
Von der Bürengruppe Paderborn

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Unermüdlich voll dabei (PDF)
Von Matthias Weinzierl
von Carl Kamper

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Auf dem Weg zu einer neuen Identität? (PDF)
Rückblick auf eine Panafrikakonferenz, München, 22. September 2007
Interview von Marina Ginal & Eva Bahl

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Schwerpunkt: Rassismus
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EDITORIAL:

Gegen Ausländer darf man ja gar nichts mehr sagen, sonst ist man gleich ein Rassist.

Ein Rassist will natürlich keiner sein, besonders der Rassist nicht. Das Zusammendenken von seiner Person und einer menschenverachtenden Ideologie ist ihm, dem Rassisten, zuwider. Er will doch nur frei sein und aufreden, gerade so wie ihm der Schnabel gewachsen ist, ohne dass gleich wieder die Rassismuskeule geschwungen wird. Dieses Selbst-Zum-Opfer-Werden ist jedoch reine Fiktion, dass zeigen die deutschen Realitäten Tag für Tag. Der " kleine Mann von der Straße" macht seinen rassistischen Vorurteilen nach wie vor ungebremst Luft.
Rassismus überall.
Wir haben unsere LeserInnen per Mail gebeten uns rassistische Alltagserlebnisse zu schicken und zahlreiche Antworten bekommen. Rassismus steckt aber nicht nur in den Köpfen sondern ist auch in der staatlichen Matrix festgeschrieben. Das zeigt nicht allein die rassistische Abschiebepraxis in Deutschland (siehe Seite 59 - 69), sondern insbesondere der Rassismus am Grenzzaun Europas. (Seite 5 - 15)
Sicher ist nicht erst seit Roland Koch, dass Rassismus, sowie Antiziganismus, keine Privilegien der geistig Armen sind, sondern auch in akademischen Kreisen verbreitet. (Seite 35 - 45).
Ihr seht also, Ihr haltet stramme 76 Seiten antirassistische Kritik in den Händen, die Europa ins rechte Licht rücken.
(der ganze Artikel im PDF Format)

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SCHWARZ WEISS DENKEN

Graue Gedanken über die Infektiosität und Resistenz der rassistischen Unterscheidung

Du schwarz.Ich weiß. Kann es etwas geben,was über diese Unterscheidung hinausgeht? Der Alltag ist nicht grau,er ist schwarz-weiß.

Schwarz ist die Farbe der Trauer. Weiß ist die Farbe der Trauer. Ich bin traurig. Schwarz sind die Buchstaben auf dem weißen Papier, das gebleicht werden musste, um würdig zu sein, durchdrungen zu werden von Druckerschwärze. Weiß erscheint der Staub auf Computerbildschirmen, die ausgeschaltet bleiben. Schwarz ist der Ruß auf meiner unreinen Seele - versucht man mir einzureden. Weiß ist der Schaum vor dem Mund der falschen Prediger - sage ich mir. Die Welt: gefangen in den Grenzen des Farbraums zwischen schwarz und weiß.
Von Anil K.Jain
(der ganze Artikel im PDF Format)

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ETHNOKULTUR ODER KULTURRASSISMUS

" Für wen produzierst du? Von welchem Standort aus? Und wo kommst du eigentlich her?" Das sind die häufigsten Fragen, mit denen kulturschaffende MigrantInnen konfrontiert werden. Die unermüdlich wiederholten Fragen nach der Legitimation, wie auch die Einordnung in bestimmte "Kulturen" von der Seite scheinbar neutraler Kulturverwalter verlaufen wie der Alptraum einer unendlichen Passkontrolle. Gemeint ist mit diesen Fragen nämlich: " Was macht ihr da mit der ‘Kultur ’? Wo ist die Aufenthaltsgenehmigung? Und wann haut ihr endlich ab?" Im Grenzgebiet des Kulturbetriebs werden wir aufgefordert, uns ständig auszuweisen. Danach wird uns ein knapp bemessenes Territorium bewilligt, das ständigen Identitätskontrollen unterliegt. Oder auch gar kein Territorium, wie vielen Minorisierten, denen Bildung schlicht und einfach nicht zugänglich ist. Das Label " Ethnokultur" bringt für die KünstlerInnen nämlich anstatt pikanter Exotik und " spannender" Auseinandersetzungen hauptsächlich Einschränkungen und unversöhnliche Widersprüche mit sich. Statt einer Bestimmung der "Ethnokultur" muss somit ihre konkrete Vorbedingung in Angriff genommen werden: der allgegenwärtige Rassismus im Kulturbetrieb.

Von Hito Steyerl
(der ganze Artikel im PDF Format)

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"ICH LEBE NICHT IN DEUTSCHLAND, ICH BEFINDE MICH NUR HIER"

Der funktionale Zusammenhang zwischen Flüchtlingslagern und Nationalstaat am Beispiel des Flüchtlings Viktor Gusselnikov.

Viktor Gusselnikov ist der dienstälteste Insasse im Fürther " Ausreisezentrum" , fünf Jahre sitzt er dort schon ein. Und noch immer ist nichts geschehen, er hat keinen Pass, kein Staat will ihn zurücknehmen und noch immer muss er die rückkehrorientierte Beratung und Betreuung und die Rundumkontrolle durch einen privaten Sicherheitsdienst im Abschiebelager über sich ergehen lassen. Doch warum das alles? Warum können die Behörden nicht die Realität akzeptieren? Was hat Viktors Situation im Lager mit dem Konstrukt des Nationalstaats zu tun? Sogar sehr viel, meine ich, denn bei genauerer Betrachtung findet sich ein funktionaler Zusammenhang, der Nationalstaat und Flüchtlingslager verbindet.

Von Alexander Thal
(der ganze Artikel im PDF Format)

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