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Aktuelle Ausgabe | Archiv | AutorInnen | Bestellen | Nachrichten | Impressum | 05.02.2012
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INHALT NR. 6:

zitiert&kommentiert (PDF)
Von Hubert Heinhold
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Deutsche Landschaften (PDF)
Geschichten aus dem Kosovo
Von Stephan Dünnwald

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Das organisierte Erbreche n(PDF)
Gammelfleisch - Eine Frage der Etikette
von Phil Zero

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Der Mythos Fleisch (PDF)
Der Schamane im Lamm Gottes
von Anil K. Jain

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after june (PDF)
Was nach den Landwirtschaftstagen in Heiligendamm bleibt
von Stefan Klingbeil ....................................................................
Globale Landwirtschaft, Migration & Slum-Cities (PDF)
Sieben Thesen zu einem komplexen Verhältnis
von Gregor Samsa ....................................................................
Hey Spüler, komm! (PDF)
Die Arbeitswelt afrikanischer Küchengehilfen
Interview von Marina Mayer & Matthias Weinzierl

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Die Lust der Einverleibung (PDF)
Der Fresszellencharakter des Kapitalismus
Von Anil K.Jain

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Einverleibte 'Neue Welt' (PDF)
Kannibalismus als europäisches Phantasma
von Martin W. Rühlemann

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Luxus Essenspakete (PDF)
über die Zwangsverpflegung von Flüchtlingen
von Stefan Klingbeil

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Rebuilding Asmara (PDF)
Lebenswirklichkeit in einem Flüchtlingslager in Äthiopien
von Lea Tesfaye

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Beiträge zur Debatte (PDF)
von Cornelia Fiedler und Anil K. Jain
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Da kann ja jeder kommen (PDF)
Die Münchner Kammerspiele nehmen sich das Thema Migration vor.
Der Dramaturg Björn Bicker im Gespräch mit Stefan Klingbeil und Matthias Weinzierl

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Sie haben ihre Kühe verkauft... (PDF)
Fluchtgeschichten aus El Salvador
Interview von Eva Bahl

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No border, no nation (PDF)
Bericht vom Grenzcamp in der Ukraine
von Carl Kamper

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Hand in Hand (PDF)
Der miese Trick der Botschafts-Sammel-Vorführungen
von Gerit Boekbinder

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Back to the Bombentrichter (PDF)
Die ersten Iraker werden abgeschoben Es regt sich Widerstand
von Gotthold Streitberger
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Rage against Größenwahn (PDF)
Über das vorläufige Ende einer Festivalreihe
von Matthias Weinzierl

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Schwerpunkt: Essen
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EDITORIAL:

Ja ist denn schon Weihnachten?
Nein, bei uns ist nicht der Wohlstand ausgebrochen, dennoch bekommen Sie mit dieser Ausgabe ein Geschenk von uns. Mit unserer Filmbeilage präsentieren wir exklusiv drei hervoragende Filme, die Aufmerksamkeit verdient haben. row hard, der aktuellste unter den Dreien, entstand im August im Kosovo und zeigt die Probleme einer aus Bayern abgeschobenen Familie. familienpaket moslem wurde während des Essensparketeboykotts 2005 gedreht und zeigt den Irrsinn der Zwangsverpflegung. Er hat leider nichts an Brisanz verloren. nix für ungut! von 2006 gibt ungewöhnliche Einblicke in das Treiben in der Münchner Großmarkthalle, passend zu unserem Schwerpunktthema Essen.
(der ganze Artikel im PDF Format)

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HEY SPÜLER, KOMM!

Einblicke in die Arbeitswelt afrikanischer Küchengehilfen Wie es hinter der Küchentür der Wirtschaft, in der man sich niederlässt, aussieht, möchte man nicht immer so genau wissen. Manchmal ist es vielleicht auch besser, den Koch nicht zu kennen und nicht zu wissen, unter welchen Umständen das Schnitzel auf den Teller kommt. Wir sind jedoch neugierig und wagen einen kleinen Selbstversuch: Wir begeben uns in x-beliebige Lokale und werfen einen Blick in deren Küche. Der Anblick ist immer der Gleiche, egal ob wir uns in urig-bürgerlicher oder trendig-schicker Gastronomie bewegen: an Spüle und Geschirrtürmen hantieren afrikanische Küchenhilfen. Jeder kennt das. Kaum eineR kennt jedoch deren Arbeitsalltag auf der anderen Seite der Durchreiche. Wir haben uns getraut zwei von ihnen, Maxime und Maurice aus Westafrika, anzusprechen.

Das Gespräch führten Marina Mayer und Matthias Weinzierl
(der ganze Artikel im PDF Format)

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DA KANN JA JEDER KOMMEN

Mit "Ödipus auf Kolonos"eröffneten die Münchner Kammerspiele ihre diesjährige Saison. Motto: "Da kann ja jeder kommen". Darin werden zum einen am Thema Flucht Ð Migration Ð Integration orientierte Stücke auf die Bühne gebracht,zum anderen mit "Doing Identity Ð Bastard München" von Ende Januar bis Anfang März Projekte über den hybriden Bastard München gestartet und last but not least in Zusammenarbeit mit der LMU und dem Goethe-Insti- tut unter dem Titel "No integration?!" kulturwissenschaftliche Gespräche zu Fragen der Migration und Integration in Europa geführt. Abgerundet wird das Ganze durch den Kammerspiel-Beitrag zu den 850-Jahr-Feiern der Stadt München. In ihm soll das ansonsten unsichtbare Leben illegalisierter Menschen in München erhellt, das Schauspielhaus zu einer Stadt der Unsichtbaren gemacht werden. Hinterland sprach mit Björn Bicker, seit 2001 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen.

Das Gespräch führten Stefan Klingbeil und Matthias Weinzierl.
(der ganze Artikel im PDF Format)

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REBUILDING ASMARA

Nutella, Grüner Tee, Shampoo und die Verwirklichung von Lebensqualität im Flüchtlingslager Shimelba.

"Wir sind in der Stadt Asmara aufgewachsen", sagt Haben, eine zwanzigjährige Eritreerin, die gerade zusammen mit ihren vier MitbewohnerInnen zu Mittag isst. Sie deutet damit an, dass sie ein anderes, städtisches Leben gewohnt ist. In der Hauptstadt Eritreas lebte sie bei ihren Eltern, ging dort zur Schule und war sich sicher, einmal an der Universität zu studieren. Heute lebt sie im Flüchtlingslager Shimelba, welches im Norden äthiopiens, nahe der eritreischen Grenze liegt. Haben ist eine von etwa 9.000 Flüchtlingen, die ihre Heimat Eritrea aufgrund der repressiven Regierung unter dem Präsidenten Isayas Afewerki verlassen mussten. Während des Grenzkrieges zwischen Äthiopien und Eritrea (1998-2000) flüchteten DeserteurInnen und KriegsdienstverweigererInnen, Angehörige militanter Widerstandsbewegungen und andere DissidentInnen vor dem repressiven Regime in Eritrea und suchten Schutz auf äthiopischem Boden oder in anderen benachbarten Ländern.

von Lea Tesfaye
(der ganze Artikel im PDF Format)

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