...................................................................................................................................................................................................................................... Aktuelle Ausgabe | Archiv | AutorInnen | Bestellen | Nachrichten | Impressum | ...................................................................................................................................................................................................................................... |
![]() .................................................................... INHALT NR. 6: Von Hubert Heinhold .................................................................... Geschichten aus dem Kosovo Von Stephan Dünnwald .................................................................... Gammelfleisch - Eine Frage der Etikette von Phil Zero .................................................................... Der Schamane im Lamm Gottes von Anil K. Jain .................................................................... Was nach den Landwirtschaftstagen in Heiligendamm bleibt von Stefan Klingbeil .................................................................... Sieben Thesen zu einem komplexen Verhältnis von Gregor Samsa .................................................................... Die Arbeitswelt afrikanischer Küchengehilfen Interview von Marina Mayer & Matthias Weinzierl .................................................................... Der Fresszellencharakter des Kapitalismus Von Anil K.Jain .................................................................... Kannibalismus als europäisches Phantasma von Martin W. Rühlemann .................................................................... über die Zwangsverpflegung von Flüchtlingen von Stefan Klingbeil .................................................................... Lebenswirklichkeit in einem Flüchtlingslager in Äthiopien von Lea Tesfaye .................................................................... von Cornelia Fiedler und Anil K. Jain .................................................................... Die Münchner Kammerspiele nehmen sich das Thema Migration vor. Der Dramaturg Björn Bicker im Gespräch mit Stefan Klingbeil und Matthias Weinzierl .................................................................... Fluchtgeschichten aus El Salvador Interview von Eva Bahl ................................................................... Bericht vom Grenzcamp in der Ukraine von Carl Kamper .................................................................... Der miese Trick der Botschafts-Sammel-Vorführungen von Gerit Boekbinder .................................................................... Die ersten Iraker werden abgeschoben Es regt sich Widerstand von Gotthold Streitberger .................................................................... Über das vorläufige Ende einer Festivalreihe von Matthias Weinzierl .................................................................... |
Schwerpunkt: Essen
..................................................................................................................................................................... EDITORIAL: Ja ist denn schon Weihnachten? Nein, bei uns ist nicht der Wohlstand ausgebrochen, dennoch bekommen Sie mit dieser Ausgabe ein Geschenk von uns. Mit unserer Filmbeilage präsentieren wir exklusiv drei hervoragende Filme, die Aufmerksamkeit verdient haben. row hard, der aktuellste unter den Dreien, entstand im August im Kosovo und zeigt die Probleme einer aus Bayern abgeschobenen Familie. familienpaket moslem wurde während des Essensparketeboykotts 2005 gedreht und zeigt den Irrsinn der Zwangsverpflegung. Er hat leider nichts an Brisanz verloren. nix für ungut! von 2006 gibt ungewöhnliche Einblicke in das Treiben in der Münchner Großmarkthalle, passend zu unserem Schwerpunktthema Essen. (der ganze Artikel im PDF Format) ..................................................................................................................................................................... HEY SPÜLER, KOMM!
Einblicke in die Arbeitswelt afrikanischer Küchengehilfen
Wie es hinter der Küchentür der Wirtschaft, in der man sich niederlässt, aussieht, möchte man nicht immer
so genau wissen. Manchmal ist es vielleicht auch besser, den Koch nicht zu kennen und nicht zu wissen,
unter welchen Umständen das Schnitzel auf den Teller kommt. Wir sind jedoch neugierig und wagen einen
kleinen Selbstversuch: Wir begeben uns in x-beliebige Lokale und werfen einen Blick in deren Küche.
Der Anblick ist immer der Gleiche, egal ob wir uns in urig-bürgerlicher oder trendig-schicker Gastronomie
bewegen: an Spüle und Geschirrtürmen hantieren afrikanische Küchenhilfen. Jeder kennt das. Kaum eineR
kennt jedoch deren Arbeitsalltag auf der anderen Seite der Durchreiche. Wir haben uns getraut zwei von
ihnen, Maxime und Maurice aus Westafrika, anzusprechen.Das Gespräch führten Marina Mayer und Matthias Weinzierl (der ganze Artikel im PDF Format) ..................................................................................................................................................................... DA KANN JA JEDER KOMMEN Mit "Ödipus auf Kolonos"eröffneten die Münchner Kammerspiele ihre diesjährige Saison. Motto: "Da kann ja jeder kommen". Darin werden zum einen am Thema Flucht Ð Migration Ð Integration orientierte Stücke auf die Bühne gebracht,zum anderen mit "Doing Identity Ð Bastard München" von Ende Januar bis Anfang März Projekte über den hybriden Bastard München gestartet und last but not least in Zusammenarbeit mit der LMU und dem Goethe-Insti- tut unter dem Titel "No integration?!" kulturwissenschaftliche Gespräche zu Fragen der Migration und Integration in Europa geführt. Abgerundet wird das Ganze durch den Kammerspiel-Beitrag zu den 850-Jahr-Feiern der Stadt München. In ihm soll das ansonsten unsichtbare Leben illegalisierter Menschen in München erhellt, das Schauspielhaus zu einer Stadt der Unsichtbaren gemacht werden. Hinterland sprach mit Björn Bicker, seit 2001 Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Das Gespräch führten Stefan Klingbeil und Matthias Weinzierl. (der ganze Artikel im PDF Format) ..................................................................................................................................................................... REBUILDING ASMARA
Nutella, Grüner Tee, Shampoo und die Verwirklichung von Lebensqualität im
Flüchtlingslager Shimelba."Wir sind in der Stadt Asmara aufgewachsen", sagt Haben, eine zwanzigjährige Eritreerin, die gerade zusammen mit ihren vier MitbewohnerInnen zu Mittag isst. Sie deutet damit an, dass sie ein anderes, städtisches Leben gewohnt ist. In der Hauptstadt Eritreas lebte sie bei ihren Eltern, ging dort zur Schule und war sich sicher, einmal an der Universität zu studieren. Heute lebt sie im Flüchtlingslager Shimelba, welches im Norden äthiopiens, nahe der eritreischen Grenze liegt. Haben ist eine von etwa 9.000 Flüchtlingen, die ihre Heimat Eritrea aufgrund der repressiven Regierung unter dem Präsidenten Isayas Afewerki verlassen mussten. Während des Grenzkrieges zwischen Äthiopien und Eritrea (1998-2000) flüchteten DeserteurInnen und KriegsdienstverweigererInnen, Angehörige militanter Widerstandsbewegungen und andere DissidentInnen vor dem repressiven Regime in Eritrea und suchten Schutz auf äthiopischem Boden oder in anderen benachbarten Ländern. von Lea Tesfaye (der ganze Artikel im PDF Format) ..................................................................................................................................................................... |