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Aktuelle Ausgabe | Archiv | AutorInnen | Bestellen | Nachrichten | Impressum | 17.05.2012
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INHALT NR. 17:

zitiert - kommentiert (PDF)
Von Hubert Heinhold
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Grußwort: Awa Kebe (PDF)
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Osterurlaub vom Mob (PDF)
Ein ungarisches Dorf zieht gegen Roma zu Felde
Von Jana Bollmann
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Grußwort: Jürgen Micksch (PDF)
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Erziehung durch Arbeit (PDF)
Die Einführung des „Ungarischen Arbeitsplans“ nach deutschem Vorbild
Von Tomasz Konicz
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Grußwort: Sigi Benker
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Servus Bayern! Pfiad Di,Flüchtlingsrat! (PDF)
Ode an den einzigen aus der Räterevolution übrig gebliebenen Rat
Von Bernd Mesovic
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Grußwort: Lili Schlumberger-Dogu (PDF)
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Kein Mittel für den Menschen (PDF)
Ein Interview mit Antonio Cruz über kommunistische Utopien und das Leiden an der Politik
Von Sara Magdalena Schüller
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Grußwort: Matthias Jena (PDF)
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Grußwort: Bernhard Seidenath (PDF)
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Der Rassismus der frühen Jahre (PDF)
Zwei Jahrzehnte danach: Ein Rückblick auf Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen
Von Heike Kleffner
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Grußwort: Willi Dräxler (PDF)
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Ohne Humor verreckt man (PDF)
Ein Gespräch mit Michael Stenger über heftige Kämpfe und großen Spaß
Von Matthias Weinzierl
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Grußwort: Die Grünen (PDF)
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Lektionen in Flüchtlingsarbeit (PDF)
Ein Praktikumsbericht
Von Florian Zehetmair
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Grußwort: Georg Ringsgwandl (PDF)
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Grußwort: Christian Ude (PDF)
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Wartesaal München (PDF)
Ein Abriss der Münchner Flüchtlingsarbeit von 1991 bis 2011
Von Florian Fritz
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Grußwort: Stephan Dünnwald (PDF)
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Grußwort: Jürgen Fahn (PDF)
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Grußwort: Biermösl Blosn (PDF)
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Grußwort: Felleke Bahiro Kum (PDF)
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Grußwort: Barbara Stamm (PDF)
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Ein Prosit den coolen Säuen! (PDF)
30 Monate im Bayerischen Flüchtlingsrat. Eine Nachschau.
Von Stefan Klingbeil
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Grußwort: Heribert Prantl (PDF)
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Und täglich kontrolliert das Murmeltier (PDF)
Wie schwer es ist, schwarz zu sein und Fahrrad zu fahren.
Von Gertrud Kiermeier
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Grußwort: Anni Kammerlander (PDF)
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Grußwort: Helmut Schleich (PDF)
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Drei Tage – drei Geschichten – drei Schicksale (PDF)
In der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrates.
Von Tobias Klaus
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Grußwort: Wondu Wogasso (PDF)
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Die Penetranz der bayerischen Guerilleros (PDF)
Der BFR als Pickel am Allerwertesten der freistaatlichen Dominanzkultur
Von Fritz Burschel
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Grußwort: Grußwort: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (PDF)
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Ein großer Impuls (PDF)
Flüchtlingsthemen werden immer attraktiver in Deutschland
Von Debru Zewdie Ejeta
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Grußwort: Thomas Prieto Peral (PDF)
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Grußwort: Birgit Poppert (PDF)
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Wir essen eure Suppe nicht (PDF)
Der vergessene Protest der Flüchtlinge von der Emma-Ihrer-Straße
Ein Comic von Matthias Weinzierl
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Sieben leere Flaschen Wein (PDF)
Gisela Seidler über kein mensch ist illegal und hedonistische Arbeitsweisen
Ein Interview von Ralf Homann
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Grußwort: Oliver Jörg (PDF)
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Kein Grund zum Feiern
Ein kritisches Schlaglicht zum 150. Geburtstag von Rudolph Steiner
Von Peter Bierl
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Grußwort: Seibatu Kallon (PDF)
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Grußwort: Andreas Fischer (PDF)
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Schwarz und ohne Zucker (PDF)
25 Jahre importierter Soli-Kaffee. Ein Gespräch mit Anne Löwisch von Mitka.
Von Stefan Klingbeil
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Grußwort: Brigitte Meyer (PDF)
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Westend:Im Zangengriff des Magistrats (PDF)
von Klassenkämpfen zur Stadtplanung
Von Florian Feichtmeier
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Grußwort: Ulla Jelpke (PDF)
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Ein Viertel im Aufbruch (PDF)
Über die kulturelle Vermiefung eines Stadtviertels
Von Caspar Schmidt
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Als ich einmal der Gentrifikation bezichtigt wurde (PDF)
Veränderungen im Westend oder was mich noch mehr ärgert
Replik von Boris von Johnson
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Gesamtausgabe als PDF
Schwerpunkt: Das letzte Viertel
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EDITORIAL:

Wertgeschätzte Hinterland-Leserinnen und -Leser,
Wir muten Ihnen etwas zu!
Bei den letzten 16 Hinterland-Ausgaben haben wir es tunlichst vermieden – mehr als eigentlich geboten – über die Aktivitäten und das Personal unseres geschätzten Herausgebers, dem Bayerischen Flüchtlingsrat, zu berichten. Zu groß schien uns die Gefahr, unserem Magazin damit den Mief einer piefigen Vereinspublikation zu verpassen und viel zu groß war und ist unsere Lust, sich als eigenständige Redaktion uneingeschränkt selbstgewählten Schwerpunkten zu widmen und sich damit auch mal über den eignen Tellerrand hinauszuwagen. Aber jetzt sind wir einfach fällig. Der BFR hat sein erstes Vierteljahrhundert hinter sich gebracht – und das ist uns Anlass genug, die vergangenen 25 Jahre zum Thema einer ganzen Ausgabe zu machen. Viel ist passiert… Machen Sie sich also auf etwas gefasst.
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Servus Bayern!
Pfiad Di, Flüchtlingsrat!

Es war der auch in Deutschland bekannte Psycholinguist und Völkerkundler R. W. B. McCormack, der auf die historische Eigentümlichkeit hingewiesen hat, dass im Jahr 1919 mit Sowjet-Bayern die erste Räterepublik auf deutschem Boden entstanden ist. Das politisch gemeinhin als rückständig geltende Bayern habe jedoch keineswegs Grund sich zu schämen, insbesondere wegen der jüngsten weltpolitischen Entwicklung: „Das Land Bayern war die erste Sowjetrepublik auf deutschem Boden. Sie ist lange vor der UdSSR zerfallen. Der Freistaat war auch in dieser Hinsicht wegweisend.“Dass von der Bayerischen Räterepublik einzig noch der Flüchtlingsrat geblieben ist, stimmt trotzdem wehmütig, hat mich doch meine aus dem Pfälzischen stammende Großmutter, die zu Revolutionszeiten eine Krankenschwesternausbildung in München machte, auf die außerordentliche Höflichkeit hingewiesen, mit der die jungen Revolutionäre, die Waffen beiseite legend, halfen, ihr Gepäck zu tragen und ihr in der Straßenbahn Platz anboten. Das offenbar auch ordnungspolitisch funktionierende Modell der Räte hätte wohl eine echte Chance verdient gehabt, ganz besonders vor dem Hintergrund dessen, was sich historisch zwischen das Ende der Räterepublik und die Neugründung des Bayerischen Flüchtlingsrats schieb...
Von Bernd Mesovic
(der ganze Artikel im PDF Format)

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Der Rassismus der frühen Jahre

Ein Rückblick zwei Jahrzehnte nach den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen.

Hoyerswerda, das ist doch schon zwanzig Jahre her und im Vergleich zu Rostock-Lichtenhagen doch relativ harmlos ausgegangen. So oder ähnlich lauten die Kommentare von politisch interessierten Mittvierzigern, wenn sie auf die Ereignisse im September 1991 in der ehemaligen sozialistischen Musterstadt mitten in Sachsen angesprochen werden. In wenigen Wochen jährt sich das erste rassistische Pogrom im vereinten Deutschland zum zwanzigsten Mal. Der Einfluss, den die Ereignisse jener September-Woche sowohl auf die extrem rechte Mobilisierung der gesamten 1990er Jahre, als auch auf den Alltag von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten – und damit auch auf die antirassistischen Bewegungen und Selbstorganisierungen in Ost- und Westdeutschland – hatte, wird nach wie vor allzu leicht übersehen. Dabei war es der vielfache Tabu-bruch von Hoyerswerda, der unter anderen das tagelange Pogrom in Rostock-Lichtenhagen im August 1992 erst möglich machte. ...
Von Heike Kleffner
(der ganze Artikel im PDF Format)

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3 Tage 3 Geschichten 3Schicksale

Die Einzelfallarbeit im Flüchtlingsrat ist kaum zu beschreiben.Tobias Klaus schildert darum exemplarisch
drei Tage in der Geschäftsstelle,die ihm besonders in Erinnerung geblieben sind.

Telefon. Zwei Tage vorher wurde ich über den Fall informiert: Noch bevor das neue Bleiberecht greifen kann, wollen die Straubinger Behörden eine Familie nach Syrien abschieben. Vor zwölf Jahren waren die syrischen Christen geflohen, haben sich seitdem in Straubing eingelebt, ihre Kinder sind dort geboren, gehen zur Schule und haben Freundinnen und Freunde gefunden. Mit den Unterstützerinnen und Unterstützern der Familie habe ich mich bereits getroffen, eine Unterschriftenkampagne und Faxaktion läuft, eine Petition im Landtag wurde eingereicht, der Bischof ist informiert, die Pressemitteilung versendet. Erst einmal telefoniere ich mit der Anwältin, der Eilantrag wurde abgelehnt, die Ausländerbehörde will weiter abschieben. Ein Anruf bei der Ausländerbehörde: Sie sind genervt von der Faxaktion und wollen nicht mit mir sprechen. Es sieht nicht gut aus. Ich kontaktiere ein paar Journalistinnen und Journalisten....
von Tobias Klaus
(der ganze Artikel im PDF Format)

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Die Penetranz der bayerischen Guerilleros .
Der Bayerische Flüchtlingsrat als Pickel am Allerwertesten der freistaatlichen Dominanzkultur

„Bürger seines Landes wird man, wenn es ist wie dieses Land, nur als eine Art Guerillero.“ Dieser Satz von Klaus Theweleit trifft auf kaum jemanden in Bayern so sehr zu wie auf die Aktiven des Bayerischen Flüchtlingsrates. Wie schief gewickelt muss man auch sein, sich im Bierdimpfl-Großbiotop gegen die herrschende gated community von Laptop und Lederhosen aufzumandeln? Was für ein Selbstbewusstsein braucht man, um sich gegen die Übermacht dessen zu stemmen, was in Bayern sub signo crucis das Sagen hat? Und welche enorme Frustrationstoleranz, um nicht auf gut Deutsch zu sagen: Sturköpfigkeit, braucht es, um dem Bisschen Menschenrechte gegen die Arroganz und Exklusivität einer autoritären Den kungsart und Exekutive auf die Sprünge zu helfen. Man muss eine/einer der Guerilleras/Guerilleros in den Reihen des Bayerischen Flüchtlingsrates sein. Und ich weiß wovon ich spreche, ich kenne etliche von ihnen und bewundere sie für die unaufgeregte Widerborstigkeit und Bauernschläue. Und oft – zumal in brenzligen Situationen – habe ich diese Leute geliebt.
Von Friedrich C.Burschel
(der ganze Artikel im PDF Format)

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