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Archiv
..................................................................................................................................................................... 13: Antiziganismus
300 Seiten hätten es locker werden können.
Wenn die Flüchtlingsräte gemeinsam Artikel
sammeln, fehlt es der Redaktion an Auswahl
nicht. Zumal das Thema Antiziganismus
unerschöpflich ist. Die Verfolgung und Vernichtung von Sinti und Roma, über Jahrhunderte hinweg, die antiziganistischen
Kontinuitäten, bis ins Heute hinein, und die
aktuellen Abschiebungen in den Kosovo
könnten ganze Bibliotheken füllen und
machen wütend. Leider mussten wir, die
Hinterland-Redaktion, die diesmal mit der
Federführung für das gemeinsame Heft der
Flüchtlingsräte betraut war, das Material auf
86 Seiten zusammendampfen.... (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 12: WAS IST LINKS?
Seit fast zwei Jahren schieben wir nun die Ausgabe "Was ist links?" vor uns her. Völlig zurecht. Wie soll man "es" denn beschreiben, das Etwas, das erst einmal nur ein Gefühl war und dann schließlich zur Identität wurde? Und was ist die allgemeine Substanz dieser Identität? Wir haben Themen und Positionen benannt, die wir für links halten. Freilich konnten wir nicht alle linken Themen verarbeiten. Aber manche Themen sind auch ganz bewusst nicht im Heft. ... (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 11: LAGER SCHLIESSEN
Im aktuellen Hinterland-Magazin rückt das Thema Lager in den Mittelpunkt. Bei unserer LagerInventour haben wir 13 bayerische Lager besucht. Erfahren Sie außerdem von dem Kampf des A.I.D.A Archives mit dem bayerischen Staat, der antiziganistischen Hetzkampagne des Berliner "Tagesspiegels", den antisemitischen Tendenzen in der lateinamerikanischen Linken und dem Denkmal für NS-Opfer in Mittenwald. ... (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 10: POLIZEY
Zehn Ausgaben Hinterland! Tusch!(und daher nochmal dick wegen Jubiläum!)
In der ersten Hinterland haben wir versprochen:
"ein kampflustiges Heft", "eine gesellschaftskritische Quartalsschrift (Grins)", "Themen aufzugreifen die in den Debatten vor lauter lamoryanter Selbstbespiegelung und schrillem Zuwanderungs- und Sicherheitsgeraune hinten runter fallen", "kritische Zusammenhänge herzustellen, wo sich Flüchtlingsarbeit bisher in Single Issue-Gefrickel erschöpfte". Jetzt, zehn Ausgaben später versprechen wir: ein kampflustiges Heft, eine gesellschaftskritische Quartalsschrift....
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...(Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 09: ARBEIT, ARBEIT, ARBEIT,
Geschafft! Endlich liegt das neue Hinterland in Ihren Händen und ehrlich gesagt - noch nie hatten wir mit der Fertigstellung sooo viel Arbeit. Es hat wirklich lange gedauert und hat sich aber gelohnt, denn stolze 104 Seiten wollen von Ihnen durchgearbeitet werden und machen hoffentlich bei der Lektüre mehr Lust als Arbeit... Die "Arbeitssplitter"
, die wir durch das Heft gestreut haben, geben einen guten Einblick in unsere Arbeitswelt und sie stammen von Ihnen, unseren LeserInnen. Wir sagen Danke und "Sorry"
, dass wir Ihnen Arbeit gemacht haben... ... (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 08: INTEGRATION
99,9-prozentige DeppengleichheitWolfgang Schäubles Auslassungen zur Vergleichbarkeit von Kollektiven werden auf dem nächsten EthnologInnenkongress für Furore sorgen. Schäuble zufolge gibt es Menschengruppen, die mit anderen völlig deckungsgleich sind, andere weit weniger, und manche sind fast (!) deckungsgleich. Bei religiösen Minderheiten im Irak und anderen Christen im Allgemeinen kann der Hobbyethnologe und Innenminister beispielsweise eine "99,9-prozentige Deckungsgleichheit" feststellen. ... (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 07: RASSISMUS
Gegen Ausländer darf man ja gar nichts mehr sagen, sonst ist man gleich ein Rassist.Ein Rassist will natürlich keiner sein, besonders der Rassist nicht. Das Zusammendenken von seiner Person und einer menschenverachtenden Ideologie ist ihm, dem Rassisten, zuwider. Er will doch nur frei sein und aufreden, gerade so wie ihm der Schnabel gewachsen ist, ohne dass gleich wieder die Rassismuskeule geschwungen wird. Dieses Selbst-Zum-Opfer-Werden ist jedoch reine Fiktion, dass zeigen die deutschen Realitäten Tag für Tag. Der " kleine Mann von der Straße" macht seinen rassistischen Vorurteilen nach wie vor ungebremst Luft. Rassismus überall. (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 06: ESSEN
Ja ist denn schon Weihnachten?Nein, bei uns ist nicht der Wohlstand ausgebrochen, dennoch bekommen Sie mit dieser Ausgabe ein Geschenk von uns. Mit unserer Filmbeilage präsentieren wir exklusiv drei hervoragende Filme, die Aufmerksamkeit verdient haben. row hard, der aktuellste unter den Dreien, entstand im August im Kosovo und zeigt die Probleme einer aus Bayern abgeschobenen Familie. familienpaket moslem wurde während des Essensparketeboykotts 2005 gedreht und zeigt den Irrsinn der Zwangsverpflegung. Er hat leider nichts an Brisanz verloren. nix für ungut! von 2006 gibt ungewöhnliche Einblicke in das Treiben in der Münchner Großmarkthalle, passend zu unserem Schwerpunktthema Essen. (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 05: BAIERN
Ganz Spezielles aus Baiern...
... präsentieren wir Ihnen mit dieser Ausgabe. Aber wer jetzt auf Weisswürscht, Laptop & Lederbeinkleider, Brez'n, Radi & Obatzta, BMW, CSU & Wadlstrümpf hofft, den müssen wir herb enttäuschen, denn wir machen Euch ein i für ein Ypsilon vor.
(Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 04: LASS UNS NICHT VON SEX REDEN
"Lass uns nicht über Sex reden" sangen die Hamburger Popbarden von Blumfeld.
Wir haben uns das zur Herzen genommen und so geht es in dieser Hinsicht in dieser Hinterlandausgabe - bis auf kleine literarische Ausnahmen - auch wirklich nicht um Sex, aber um seine steten Weggefährten: Macht, Religion, Gesellschaft.(Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 03: ANZIEHSACHEN
Der Schwerpunkt sind "Anziehsachen", die in ihrer modischen Bedeutung beleuchtet werden, u.a. als Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung
etwa in der Reklame, als geradezu menschheitsgeschichtliche Frage von Nacktheit und Angezogensein, aber auch in ihrer politischen Konnotation oder als Objekt von Markenfetischismus. Aber schon im Beitrag zur "Clean Clothes Campaign" wird der Bogen zum Verbandsthema schon wieder hergestellt, wenn über Arbeitsbedingungen in den (Knochen-)Mühlen der "freien"
Weltwirtschaft berichtet wird. Und dann haben wir noch die Reportage zu Lampedusa, Artikel zur neuen Bleiberechtsregelung, zu Abschiebungen nach Äthiopien...(Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 02: NACHBARN
Eine kleine Anekdote soll veranschaulichen, wie schwierig es etwa war, dem diagnostizierten
Mangel an Satire abzuhelfen. Kein Geringerer als das bundesweit gefeierte Sturmgeschütz avancierter Polemik,
Wiglaf Droste, sollte dem Ruch des leicht Moralinsauren abhelfen. Er wurde angefragt und sagte gleich zwei Mal
freundlich zu. Dann aber kam kein Text, keine Absage, nicht mal mehr Antwort auf zunehmend drängende
Nachfragen. Auch diese Enttäuschung konnten wir verwinden: Unsere Redaktion ist um eine ganze Reihe neuer
SchreiberInnen reicher, die eine spitze Feder zu führen so beherrschen, dass die Frage gestattet sei:
Wer braucht schon Wiglaf Droste? (Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... 01: WOHNEN
Wir wollen tiefer blicken lassen, breiter informieren als Verbandspublikationen das Üblicherweise tun, Kontexte anbieten, wo sonst nur Tatsachenberichte prangen, Denkanstösse jenseits monothematischer Betroffenheitsprosa geben und
Debatten anstossen, wo sonst nur betretene Kenntnisnahme vorherrscht. Weit entfernt davon, die haarsträubende Situation von Flüchtlingen, MigrantInnen und Illegalisierten verniedlichen oder unterhaltsam verpacken zu wollen, wird HINTERLAND künftig
versuchen, den Focus zu öffnen und einen kritischen gesellschaftlichen Zusammenhang dort herzustellen, wo sich Flüchtlingsarbeit bisher im Single-Issue-Gefrickel erschöpfte. Auch wenn wir uns inhaltlich weiterhin mit Flüchtlingsabwehr und globaler Wohlstandsabschottung beschäftigen werden und den Schwerpunkten des Bayerischen Flüchtlingsrates verpflichtet bleiben.
(Zu den Artikeln) ..................................................................................................................................................................... |